Über die Blutbank für Hunde und Katzen
Die Erste Veterinärblutbank Niederlande wurde 2003 gegründet. Der Grund für ihre Gründung war der wachsende Bedarf an Blut, das für Bluttransfusionen bei Hunden und Katzen verwendet werden konnte. Bis dahin war Blut von Hunden und Katzen nicht verfügbar, und die Tierärzte mussten selbst nach einem Spender suchen und Blut abnehmen. Diese Lösung war nicht nur hochschwellig, sondern auch mit Risiken verbunden. Bluttransfusionen wurden daher nur selten durchgeführt. Eine Behandlung mit Blutplasma, einem der aus dem Blut gewonnenen Bestandteile, war ohnehin nicht möglich, weil es einfach nicht verfügbar war.
Mit der Einführung des EVBN hat sich diese Situation deutlich verbessert. Tierärzte können rund um die Uhr Blut und Blutplasma von Hunden und Katzen mit unterschiedlichen Blutgruppen erhalten. Inzwischen werden im EVBN etwa 500 Blutspenden pro Jahr durchgeführt, so dass vielen Tieren mit einer Transfusion von Blutzellen oder Blutplasma geholfen werden können. Ursprünglich war unser Einsatzgebiet die Niederlande und Belgien, aber inzwischen können auch Tierärzte aus Deutschland die Blutprodukte des EVBN nutzen.
Eine der Herausforderungen für eine Veterinärblutbank ist die Logistik. Die Produkte müssen gekühlt oder gefroren versandt werden, und das oft unter Zeitdruck. Der Bluttransport zu den Tierarztpraxen muss daher rund um die Uhr und kurzfristig organisiert werden. Wie das funktioniert, können Sie auf der EVBN-Seite für Tierärzte nachlesen.
Und dann sind da natürlich noch die Spender, das Herzstück einer Blutbank. Unser Grundprinzip ist, dass Blutspenden tiergerecht durchgeführt werden sollen. Unsere Spender sind normale Haustiere und sollen durch eine Spende nicht unnötig belastet werden. Wie wir das machen, können Sie auf der Spenderseite nachlesen.