Häufig gestellte Fragen

Nach der Entnahme werden Blutzellen und Blutplasma getrennt.  Die Blutzellen (Packed Cells) und das Plasma (FFP) werden dann an Tierärzte in den Niederlanden, Deutschland und Belgien geliefert.

Die Lieferung erfolgt ausschließlich an autorisierte Tierärzte.

Dies ist nur teilweise richtig.

Die wichtigste Blutgruppe bei Hunden ist DEA 1 (Dog Erythrocyte Antigen 1). Dieses Blutgruppenantigen kann schwere Transfusionsreaktionen hervorrufen. Da Hunde jedoch von Natur aus keine Antikörper gegen dieses Blutgruppenantigen haben, wird dies bei einer ersten Transfusion nicht passieren. Bei späteren Transfusionen kann es jedoch zu Transfusionsreaktionen aufgrund von DEA 1 kommen. Dies ist dann der Fall, wenn ein DEA 1 negativer Hund eine Transfusion mit DEA 1 positivem Blut erhalten hat. Der Hund ist dann sensibilisiert für das DEA 1-Antigen und kann für den Rest seines Lebens nur noch DEA 1-negatives Blut erhalten.

Ja, bei Katzen ist dies immer erforderlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Nicht-Rassekatze die Blutgruppe B hat, ist zwar gering, aber nicht gleich Null. Und B-Katzen haben hohe Konzentrationen von Anti-A-Antikörpern, die schwere Transfusionsreaktionen verursachen können.

Die Blutgruppe B kommt bei 5 % aller Katzen vor. Bei bestimmten Rassen ist der Anteil der Tiere mit Blutgruppe B jedoch viel höher. Bei der Britisch Kurzhaar zum Beispiel haben 50 % der Katzen diese Blutgruppe.
Da Blut der Blutgruppe B nur wenige Male im Jahr benötigt wird, haben wir es nicht vorrätig. Aber wir haben eine Reihe von Katzen mit Blutgruppe B in unserer Spenderdatenbank, die schnell abrufbar sind. In der Regel ist das Blut sogar innerhalb einer Stunde für den Transport verfügbar.

Das wird für jeden persönlich sein, aber ‘kranken Tieren zu helfen’ ist für viele Menschen die Hauptmotivation.
Außerdem ist der Besuch der Blutbank für manche auch ein Ausflug. Unsere Spenderbesitzer sind Tierliebhaber, die gerne mit ihren Hunden ausgehen und etwas mit ihnen unternehmen, und in diesem Fall ist es etwas sehr Nützliches.

Sowohl Hunde als auch Katzen müssen mindestens ein Jahr alt sein, um Spender zu werden. Im Prinzip gibt es keine Obergrenze. Die Gesundheitsuntersuchung entscheidet, ob der Hund oder die Katze noch spenden kann.

Die Hunde müssen mindestens 25 kg wiegen. Der Grund dafür ist, dass unsere Aufnahmesysteme für ein Minimum von 350 ml berechnet sind. Bei kleineren Volumina würde die Zitratkonzentration zu hoch werden.
Für Katzen stellen wir unsere eigenen Auffangsysteme her. Das Mindestgewicht beträgt 4 kg.

Die Hunde und Katzen werden höchstens viermal im Jahr aufgerufen.