Unsere Spender

Unsere Assistenten versuchen, die Blutspende zu einem Fest zu machen.

Das Herz der Blutbank sind natürlich die Spender. Und bei fast allen humanen Blutbanken sind dies Freiwillige. Aber Hunde und Katzen können natürlich kaum als Freiwillige bezeichnet werden. Es sind ihre Besitzer, die entscheiden, dass ein Tier zum Spender wird.  Das ist einer der Gründe, warum wir alles tun, was wir können, um das Wohlergehen dieser Tiere zu gewährleisten.
Wir verwenden ausschließlich Hunde und Katzen, die als Haustiere gehalten werden. Die Besitzer kommen völlig freiwillig und aus idealistischen Gründen mit ihrem Haustier zur Blutspende zu uns und werden dafür nicht bezahlt. Allerdings werden sowohl der Spender als auch der Spenderbesitzer mit Leckereien verwöhnt. Und im vergangenen Dezember haben wir die meisten Spendereigner persönlich besucht und ihnen ein Weihnachtspaket gebracht. Aber niemand kommt mit seinem Hund oder seiner Katze in die Blutbank, um aus kommerziellen Gründen Blut zu spenden.

Drei Grundsätze stehen bei Blutspenden immer im Mittelpunkt:

1.    Wohlergehen des Spenders.
Wir verwenden nur Tiere, die in einer normalen häuslichen Umgebung leben und viermal pro Jahr mit ihrem Besitzer zur Spende kommen. Wir bemühen uns, dass die Blutspende für das Tier ein bisschen Spaß macht. Und das klappt in der Regel auch gut. Unsere Mitarbeiter verstehen es, die Spende zu einem Fest zu machen, und die meisten Spender kommen aus diesem Grund gerne. Aber das klappt nicht immer. Wenn ein Hund ängstlich ist und während der Spende bleibt oder sich weiterhin wehrt, rufen wir ihn nicht mehr an. Wir legen großen Wert auf Tierfreundlichkeit.

2.    Die Sicherheit des Spenders.
Nur gesunde Hunde und Katzen sind als Spender zugelassen. Neue Spender werden eingehend untersucht und alle Spender werden jährlich einem Bluttest unterzogen. Vor jeder Blutspende wird eine Anamnese durchgeführt und der Hb-Wert überprüft.

3.    Sicherheit des Empfängers.
Eine Bluttransfusion ist nicht ohne Risiko für den Empfänger des Blutes. Ein solches Risiko ist die Übertragung von Krankheitserregern. Wir treffen alle möglichen Vorkehrungen, um dies zu verhindern. Katzen zum Beispiel werden auf FeLV und FIV getestet. Hunde, die in Südeuropa waren, sind potenzielle Träger von Leishmania infantum und kommen deshalb als Blutspender für uns nicht in Frage.
Außerdem verlangen wir von unseren Spendern, dass sie sich jährlich nach dem üblichen Impfschema impfen lassen.